Jeder Mensch bekommt eine Lebensaufgabe und das von Geburt an. D.h. ein Ziel in seinem Leben, das er erreichen sollte. In der Astrologie wird das gut sichtbar über den absteigenden und aufsteigenden Mondknoten.
Die meisten Menschen wissen gar nicht, dass es so etwas gibt oder es interessiert sie nicht. Die Lebensaufgabe hängt weniger damit zusammen, welche Karriere oder wie erfolgreich diese Karriere sein sollte. Vielmehr geht es darum, wieder einmal das innere Lebensziel ins Auge zu fassen und möglichst zu erreichen.
Im Kleinen sieht das dann so aus, z.B. ich erkenne einen Schatten (Feigheit) und finde die Lösung (Mut) dazu. Bei der Lebensaufgabe geht es um weit mehr, als die eigenen Schattenseiten ausfindig zu machen. Z.B. kann es durchaus sein, dass das Lebensziels eines Mannes, der absolut technisch orientiert und ein Mann der Wissenschaft ist, sich in diesem Leben auch der spirituellen Seite zuwenden sollte.
Ein schwieriges Unterfangen und allzu oft auch nicht realisiert. Ich kenne da ein paar Beispiele. Es ist auch nicht einfach für Menschen, die sehr rational sind, auf dem Boden der Tatsachen stehe, wie man so schön sagt, eine Kursänderung vor- zunehmen und sich mit feinstofflichen Bereichen zu befassen. Aber nur weil die meisten Menschen nur an etwas glauben, das sie mit ihren physischen Augen sehen können, heißt nicht, dass das Feinstoffliche nicht existiert. Es gibt so unglaublich viele Schilderungen von Menschen, die „Dinge“ gesehen haben, die andere nicht sehen. Ich selbst kann ein Lied davon singen. So bin ich aufgewachsen in einer Familie, die es als „du hast halt viel Phantasie“ abgetan hat.
“Es gibt mehr im Himmel und Erden, als Eure Schulweisheit sich träumen lässt”, so wusste schon Shakespear um ein Wissen, das manch einem verborgen blieb und bis heute bleibt.
Viel Jahre wurde ich immer belächelt, wenn ich manchmal von meinen Erfahrungen erzählt habe. Viel später dann konnte ich helfen, wenn sich der ein oder andere für dieses Thema öffnete. Mit teilweise erstaunlichen Ergebnissen.
Was ich damit sagen möchte ist, die Lebensaufgabe anzunehmen, vorausgesetzt man hat erkannt, wie das Ziel aussieht, ist nicht immer einfach. Es braucht Mut und Überzeugung in das eigenen tun. Wichtig ist, hat man beides gefunden, Geduld zu haben und dran zu bleiben.
„Sehen heißt nicht glauben. Glauben heißt sehen.“ Ein Filmzitat, dass einfach wahr ist.
Ich wünsche allen ein großes Vertrauen in die eigenen Wahrnehmung.
Bis zum nächsten Mal!
