Vor ein paar Jahren hatte ich plötzlich das unbändige Gefühl, dass ich umziehen wollte. In eine andere Gegen. In eine bestimmte Gegend. Schon zuvor hatte ich das Gefühl, dass ich schon einmal in dieser Gegend gelebt habe und es muss ein sehr schönes, glückliches Leben gewesen sein, so wie ich mich bei meinen Besuchen immer gefühlt habe.
Das hat mich eine ganze Weile um getrieben, bis ich dann irgendwann darauf gekommen bin, dass ich eigentlich innerlich umziehen möchte. Ich fühlte mich in mir nicht mehr ganz so zu Hause wie früher und suchte daher die Lösung im Außen. Ich begann also mein Leben zu betrachten und erspürte, wo es sich verändern wollte. Neue Wege gehen wollte. Ich fand dann auch Bereiche, die ich losließ und anderes, das ich veränderte. Z.B. einer der Bereiche war mein Garten. Bisher hatte ich viel Freude an meinem Blumen- bzw. Naturgarten. Dann entdecke ich meine Leidenschaft für die Permakultur und den dazu gehörigen Gemüsegarten. Es war für mich eine totale Offenbarung. Ehrlich, nie hätte ich gedacht, dass es mir so eine Freude und Befriedigung verschafft, Gemüse zu ziehen.
Nach und nach fand ich immer mehr Bereiche meines Lebens, die sich weiter entwickeln wollten. Ich hatte es einfach nicht wahrgenommen.
Ich glaube, dass doch einige Menschen, die im Außen nach Veränderung streben, diese eigentlich im ihrem inneren suchen sollten. Am Anfang jedenfalls, damit man weiß, wo die Reise hin soll.
Der ein oder andere hat sicher schon die Erfahrung gemacht nach einem Umzug aus beruflichen Gründen, o.ä.. Es ist doch so, dass jede Veränderung die wir z.B. örtlich vornehmen um nicht gelöste Probleme hinter uns zu lassen, unter keinem guten Stern stehen, weil wir uns selbst und die zurückgelassenen Probleme ja immer mit nehmen. Und wenn wir in unserem Inneren nicht wirklich klar sind, wiederholt sich das, was uns möglicherweise fort geführt hat.
Für mich hat es sich zum Guten gewendet. Ich fahre immer noch sehr gerne in meine Lieblingsgegend aber dort hin ziehen muss ich nicht mehr.
Bis zum nächsten Mal!
