Mein persönlicher „Raum“

Was ist das eigentlich, mein persönlicher Raum? Das ist ein feinstofflicher Bereich um meinen Körper herum.

In Zeiten von Corona habe ich es als angenehm empfunden, dass die Menschen um mich Abstand gehalten haben. Die Wahrscheinlichkeit, dass jemand mir zu nahe kam, in meinem persönlichen „Raum“ war einfach sehr gering. Ich hätte mir daher gewünscht, dass dies bleibt, auch nach Corona.

In diesem „Raum“ sollte nichts sein, dass ich nicht eingeladen habe z.B. einen Menschen den ich umarme, mit dem ich ein schönes Gespräch führe, mit dem ich eine liebevolle Beziehung habe etc.

Befindet sich etwas darin ohne Einladung, so wird es konsequent wieder über die Grenzen meines „Raumes“ geschoben. Alles was sich in dem „Raum“ befindet beeinflusst mich gefühlsmäßig und auch emotional. D.h. wenn ich plötzliche Empfindungen habe, die ich mir nicht erklären kann, so kann dies daran liegen, dass etwas oder jemand in meinem persönlichen „Raum“ ist.

In besonderen Fällen kann es sogar sein, dass ich die Gefühle und Emotionen eines anderen spüre. Bei Glücksgefühlen ist es ganz angenehm aber was ist wenn ich die Wut, Verzweiflung, Traurigkeit, Einsamkeit etc. eines anderen spüre? Manchmal kann dies sogar körperlich wahrgenommen werden.

Vor ein paar Jahren habe ich festgestellt, dass ich, immer wenn ich an einem Geschäft vorbei ging einen Stich in meinen Fuß bekam. Ich konnte kurzzeitig den Fuß nicht belasten. Dies hat sich mehrmals wiederholt. Dann hab ich nachgeschaut in meinem persönlichen „Raum“ und hab den Betreiber des Geschäftes gesehen. Es war eine karmische Verstrickung aus einem anderen Leben. Ich konnte es klären und seitdem kann ich ohne Problem an dem Geschäft vorbei gehen.

Es ist sehr hilfreich, ab und zu mal nach zu schauen, ob und was sich so in meinem persönlichen „Raum“ angesammelt hat. Vor allem wenn plötzlich körperliche oder emotionale Reaktionen auftreten. Egal welcher Art. Es könnten ja Gefühle und Empfindungen eines anderen sein.

Dieses Nachschauen kann erlernt werden und ist hilfreich im Alltag, die eigenen Empfindungen und Gefühle von denen der anderen zu trennen.

Bis zum nächsten mal!