Die Natur und Ich

20.03.2024

Für mich bedeutet Spiritualität nicht nur feinstoffliche Arbeit. D.H. auf der Seelenebene, sondern auch der Einklang mit der Natur. Ich habe einen Garten und die Arbeit in meinem Garten erfüllt mich mit einer unglaublichen Befriedigung. Die Erde an meinen Händen zu spüren, zu sehen wie alles wächst und eigenes Gemüse aus dem Garten zu essen. Es ist eine Form der Ganzheit, wie ich es nur selten erlebt habe. Hin und wieder schaue ich nach, ob und wieviele Naturgeister sich im Garten tummeln und manchmal bitte ich auch um die Hilfe der Natur-Devas. Wenn z.B. die Schneckenplage überhand nimmt, bitte ich die Deva der Schnecken dies zu regulieren. Ich halte meinen Garten in dem Bewusstsein des Leben und Leben lassen. Auch Schnecken haben ihre Daseinsberechtigung. Dennoch ein zu viel von etwas, z.B. zu viele Schnecken, zu viele Schädlinge überhaupt auch zu viele Naturgeister stören die Harmonie. So ist es auch mit Spiritueller Arbeit. Wer bei all den spirituellen Seminaren den Boden unter den Füßen verliert, ist nicht mehr geerdet und hat keinen objektiven Blick auf die Welt.

Ich bevorzuge ein spirituelles Leben, das alltagstauglich ist. D.h. ich setze meine Fähigkeiten auch und gerade im Alltag ein, um bestmöglich die Harmonie zu erhalten oder wieder her zu stellen. Es braucht keine besonderen Fähigkeiten, um seine Wahrnehmung im Alltag zu schulen und für sich ein zu setzen. Jedes mal, wenn ich im Garten arbeite, bringe ich meine spirituelle Energie mit rein und das ist wunderbar.

Bis zum nächsten mal!